Was für eine Ehre – erstmals in der Jury der Baden-Württembergischen Jugendmeisterschaften

Was für eine Ehre – erstmals in der Jury der Baden-Württembergischen Jugendmeisterschaften
Manchmal gibt es Momente, in denen man sich erst einmal selbst fragt: Warum eigentlich ich? Bin ich wirklich der Richtige dafür?
Genau so ging es mir, als ich gefragt wurde, ob ich als Jurymitglied bei den Baden-Württembergischen Jugendmeisterschaften im Kochen mitwirken möchte. Die besten jungen Auszubildenden des Landes zu bewerten, war für mich alles andere als selbstverständlich – und eine unglaublich große Wertschätzung.
Im ersten Moment hatte ich tatsächlich Zweifel, ob ich der Aufgabe überhaupt gerecht werde und was mich dazu befähigt. Erst in den Gesprächen mit meinen Kollegen kam irgendwann der Punkt: Okay, wenn ihr mir das zutraut, dann mache ich das.
Und ich bin sehr froh darüber.
Für mich waren diese Tage emotional, aufregend und vor allem unglaublich beeindruckend. Zu sehen, mit welchem Können, welcher Kreativität und welchem Selbstbewusstsein diese jungen Menschen an unseren Beruf herangehen, hat mir richtig Freude gemacht.
Vielleicht ist gerade das so wichtig: Die nächste Generation muss nicht alles genauso machen, wie wir es früher gemacht haben. Sie darf Dinge hinterfragen, neue Sichtweisen mitbringen und manches vielleicht sogar besser machen.
Genauso wertvoll war für mich der Austausch mit den vielen Kolleginnen und Kollegen, die sich mit enormem Engagement für unseren Nachwuchs und die Ausbildung einsetzen. Ich habe tolle Menschen kennengelernt, viele gute Gespräche geführt und selbst wieder einiges mitgenommen.
Für mich war es das erste Mal auf dieser Seite eines solchen Wettbewerbs – und deshalb etwas ganz Besonderes.
Vielen Dank an die DEHOGA und den Verband der Köche für das Vertrauen und die Berufung in die Jury. Es war mir wirklich eine große Ehre.
Und nach diesen Tagen kann ich sagen: Um die Zukunft unseres Berufes müssen wir uns keine Sorgen machen, wenn wir diesen jungen Talenten die Möglichkeiten geben, die sie verdienen.









