Plötzlich auf der großen Bühne – KI in der Gastronomie

Plötzlich auf der großen Bühne – KI in der Gastronomie
Manchmal ergeben sich Dinge, mit denen man überhaupt nicht gerechnet hat. So ging es mir mit einer Einladung der DEHOGA nach Stuttgart: Ich durfte vor rund 200 Gästen an einer Podiumsdiskussion zum Thema Künstliche Intelligenz in der Gastronomie teilnehmen.
Ich gebe zu: Als ich auf dieser Bühne saß und in den vollen Saal geschaut habe, war ich schon ein bisschen aufgeregt. Wobei – wer mich kennt, weiß: Am Reden sollte es bei mir nicht scheitern. 😄
Auf uns aufmerksam geworden war die DEHOGA bereits auf der INTERGASTRA. Dort hatten wir an einer Beratung rund um Technik und Digitalisierung im Betrieb teilgenommen. Die Rückmeldung der Beraterin hat uns selbst überrascht: Das Schlosscafe hatte dabei einen richtig starken Wert erreicht – nach ihrer Aussage sogar den besten.
Umso spannender war es für mich, mich anschließend intensiver mit KI, Digitalisierung und Automatisierung in der Gastronomie auseinanderzusetzen. Was kann uns wirklich Arbeit abnehmen? Wo können Abläufe besser werden? Und genauso wichtig: Wo muss Gastronomie weiterhin persönlich und menschlich bleiben?
Für mich steht nach diesem Tag eines fest: Wir dürfen nicht stehen bleiben und wir sollten vor neuen Entwicklungen nicht die Augen verschließen. Wir müssen auch nicht jeden Trend mitmachen. Aber wir sollten verstehen, was sich verändert, ausprobieren, Erfahrungen sammeln und dann entscheiden, was zu unserem Betrieb passt.
Mindestens genauso wertvoll waren wieder die Begegnungen drumherum. Ich habe Kollegen aus der Prüfungskommission wiedergetroffen, neue Menschen kennengelernt und viele unterschiedliche Blickwinkel auf die Zukunft unserer Branche mitgenommen.
Und dann gab es noch etwas, das mich ganz besonders berührt hat: Plötzlich war ich selbst das Titelbild des DEHOGA-Fachmagazins.
Oder, wie ich es etwas weniger fachlich ausdrücken würde: einmal „Pin-up-Girl“ der DEHOGA. 😂
Damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet. Und ja – ich habe mich darüber riesig gefreut und war auch ein bisschen stolz.
Ein aufregender Tag, viele neue Gedanken und wieder einmal die Erkenntnis: Es lohnt sich, neugierig zu bleiben. Für uns heißt es deshalb ganz klar – weiter dranbleiben.









